Textilpigmente, im Englischen oft als „Textile Inks“ bezeichnet, werden typischerweise in einer trockenen Umgebung gelagert und haben eine Haltbarkeit von bis zu 36 Monaten. Zu ihren Eigenschaften zählen hohe Temperaturbeständigkeit (bis 290 Grad), Lichtechtheit und Migrationsbeständigkeit. Textilpigmente können in der Formulierung aus verzweigten Acrylemulsionen, Hilfsstoffen und Farbpasten bestehen. Durch die Verwendung verzweigter Acrylemulsionen als Bindemittel werden die Nachteile herkömmlicher linearer Produkte wie gummiartiger Oberflächenglanz, starker Geruch und harte Filmbildung überwunden. Einige Formulierungen können nach dem Trocknen auch zu einer weichen Textur führen. Darüber hinaus verfügen wasserbasierte Pigmenttinten wie die P1600-Serie über grüne und orange Farben.
Bei industriellen Anwendungen ist die Überprüfung der Farbstabilität von entscheidender Bedeutung. Typischerweise werden Textilpigmente auf Standardstoffe gedruckt, um Testmuster herzustellen. Geräte wie Lichtinkubatoren werden verwendet, um Umweltfaktoren wie Lichteinwirkung zu simulieren und so den Leistungsabfall der Pigmente zu beurteilen.







